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Mozart Eine kleine Nachtmusik

Artikel vom 18.11.2011, von Anette

Auch in Zeiten von mp3s, youtube und Internetradio verliert die klassische Musik nicht an Aktualität. Gerade zur Weihnachtszeit, wenn sich viele Menschen eine eher besinnliche Art der Unterhaltung wünschen, werden klassische Konzerte angesetzt und gut besucht. Eine der bekanntesten und beliebtesten Kompositionen ist die Serenade Nr. 13 für Streicher in G-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, besser bekannt als Mozarts Eine kleine Nachtmusik. Wolfgang Amadeus Mozart, geboren 1756 in Salzburg, 1791 in Wien gestorben, war Komponist der Wiener Klassik und gehört bedeutendsten Komponisten und Musikern der klassischen Musik. Konzert Sein Talent wurde bemerkt, als er vier Jahre alt war und den ersten Musikunterricht von seinem Vater erhielt, der selber Kammermusiker war. Bereits 1761 notierte Leopold Mozart die erste Komposition seines Sohnes, die "Wolfgangerl Compositiones". Es folgten viele Reisen durch Europa, eine Anstellung als Konzertmeister in Salzburg, aus der sich Mozart aber schon bald entlassen ließ, um als freischaffender Komponist in Wien zu arbeiten, wo er dann im jungen Alter von 36 Jahren auch starb. Schon zu Lebzeiten genoss Mozart europaweiten Ruhm; heute ist seine Musik in Konzerthallen auf der ganzen Welt zu hören. Neben zahlreichen weiteren Werken gehört die Serenade Nr. 13 heute definitiv zu seinen bekanntesten Kompositionen. Zu dem Namen Eine kleine Nachtmusik kam die Serenade Nr. 13 in Mozarts Werkverzeichnis, in welchem er eigentlich eine Übersetzung für "Serenade" suchte. Die Serenade war üblicherweise eine Instrumentalstück für Blasinstrumente, das abends (im Gegensatz zur Aubade) aus heiterem Anlass und meistens im Freien vorgetragen wurde. Mozarts "Kleine Nachtmusik" jedoch ist ein Kammermusikstück, komponiert für zwei Violinen, eine Viola, ein Cello und einen Kontrabass und ist eher anspruchsvoll, wenn auch fröhlich. Eigentlich komponierte Mozart Eine kleine Nachtmusik in fünf Sätzen, der zweite Satz ist jedoch nicht mehr auffindbar. Es ist nicht klar, ob Mozart die Partitur des zweiten Satzes absichtlich entfernt hat oder ob sie ihm vielleicht verlorengegangen ist. Nun besteht sie also nur noch aus vier Sätzen: der erste Satz ist ein Allegro, der zweite eine Romanze (andante), der dritte Satz besteht aus einem Menuett und einem Trio und der vierte Satz nimmt mit der Sonatenrondoform die Lebhaftigkeit des ersten Satzes wieder auf.

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